Glossar
Erläuterung medizinischer Fachbegriffe
- Adduktoren
- Muskelgruppe auf der Innenseite des Oberschenkels, bestehend aus dem M. pectineus, M. adductor longus, M. adductor brevis und M. adductor longus.
- Analgetische Therapie
- Schmerztherapie
- CRPS
- Chronisch regionales Schmerzsyndrom
- Differentialdiagnose
- Eine andere wahrscheinliche bzw. mögliche Diagnose bzw. Ursache der Beschwerden des Patienten.
- Distraktionskräfte
- Zugkräfte
- EMG
- Elektromyographie
- ENG
- Elektroneurographie
- Faszia transversalis
- Die Faszia transversalis ist eine Schicht der vorderen Bauchdecke. Sie befindet sich anatomisch zwischen dem präperitonealen Fettgewebe und der queren Bauchmuskulatur. Sie bildet die Hinterwand des Leistenkanals und hat eine Öffnung, den sog. inneren Leistenring für die Strukturen des Samenstrangs. Kommt es zu einer Ausdünnung und Vorwölbung dieser Schicht, so entsteht zunächst die sog. „weiche Leiste“ und später der erworbene Leistenbruch.
- Flamingoview-Aufnahmen
- Einbeinstand-Röntgenuntersuchung des Beckens zum Nachweis von Instabilitäten des vorderen Beckenrings.
- Insertionstendinose
- Bei der Insertionstendinose handelt es sich um eine Entzündung des Ansatzes der Muskulatur am Knochen.
- Inspektion
- Betrachtung
- Laparoskopische Techniken
- (Synonym: minimal invasive Techniken)
Gemeint sind operative Techniken die durch einen kleinen Zugang das Operationsgebiet erreichen. Im Gegensatz zur weit verbreiteten Meinung beschreibt der Begriff „minimal invasiv“ nicht das Ausmaß der Operation, sondern lediglich den chirurgischen Zugang der für die Operation benötigt wird. Minimal invasive Techniken können durchaus „maximal“ invasiv sein.
- MRT-Untersuchung (Magnetresonanztomographie)
- (Synonym: Kernspintomographie)
Radiologische bildgebende Methode, die durch die Verwendung eines starken Magnetfeldes sehr genaue (nahezu anatomische) Darstellungen des menschlichen Körpers erlaubt. Im MRT werden Schnittbilder des menschlichen Körpers erzeugt, die eine Beurteilung der Organe und der verschiedenen Körpergewebe sowie ihrer krankhaften Veränderungen erlauben.
- NLG
- Messung der Nervenleitgeschwindigkeit
- Processus vaginalis testis
- Als Processus vaginalis testis wird eine Ausstülpung des Bauchfells bezeichnet, die bei der Wanderung des Hodens aus der Bauchdecke in den Hodensack in der frühen Entwicklungsphase vorhanden ist und die normalerweise nach Abschluss der Hodenwanderung verklebt. Bleibt der Processus vaginalis testis bestehen, so liegt ein angeborener seitlicher Leistenbruch vor und Darminhalt kann bis weit in die Leistenregion oder den Hodensack rutschen.
- Rezidivquote
- Zahl der Patienten, bei denen nach einer Bruchoperation erneut ein Bruch auftritt, zumeist bezogen auf 100 operierte Patienten.
- Rotationskräfte
- Drehkräfte
- Scherkräfte
- Verschiebekräfte
- Secondary cleft syndrom
- Nachweis einer Verletzung der symphysalen Bandstrukturen in der MRT
- SEP
- Sensibel evozierte Potentiale
- Spongiosa
- Knochengewebe, dass sich im inneren des Knochens befindet und eine aufgelockerte bälkchenartige Struktur besitzt.
- Symphyseninstabilität
- Lockerung der Verbindung zwischen den beiden Schambeinknochen.
- Symphysenspalt
- Schmaler Spalt zwischen den beiden Schambeinknochen. Im Symphysenspalt befindet sich eine knorplige Scheibe, einem Diskus ähnlich. Der Symphysenspalt wird von einem oberen und einem unteren Band begrenzt.
- Szintigraphie
- Radiologische Methode, bei der sog. Radionukleide zum Einsatz kommen, die sich im Zielorgan anreichern und deren Strahlung von einer speziellen Kamera aufgefangen wird. Mit dieser Methode lassen sich unter anderem auch Entzündungsprozesse im Körper nachweisen.
- TEP
- Bei der TEP-Operationstechnik handelt es sich um die zweite gängige minimal invasive Technik zur operativen Beseitigung von Leistenbrüchen. Im Gegensatz zur TAPP-Technik wird bei der TEP die Präparation des Bruchs in einem virtuell hergestellten Raum zwischen Bauchfell und Fettgewebe durchgeführt und das Netz ohne Fixation in diesen Spalt eingelegt.
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